• Geboren in Toronto, Kanada, erhielt sie ihre erste musikalische Ausbildung an Klavier und Violine, bevor sie an der University of Toronto Gesang studierte. Danach schlossen sich weitere Studien in London und an der Opernschule in Glasgow an. Operngastspiele und Konzerte führten sie u.a. nach Venedig, Washington, Prag, Toronto, Tel Aviv, Vancouver, Leipzig und Berlin. Sie gewann den Eckart Gramattee Wettbewerb für zeitgenössische Musik und den John D. Miles Liederpreis in Glasgow. Darüber hinaus bekam sie den Publikumspreis der Chemnitzer Freien Presse für ihre Darstellung von Fauré’s Pénélope.
• Nancy Gibson war 15 Jahre im Ensemble der Städtischen Theater Chemnitz engagiert. Dortige Rollen seit 2004 waren die Martha (Evangelimann), Tatjana (Eugen Onegin), Elektra (Idomeneo), Elsa (Lohengrin) und Ariadne (Ariadne auf Naxos), sowie konzertant die Titelrolle in Schumanns Genoveva.
• Nancys Interesse für zeitgenössische Musik führte zu Aufführungen, u.a. von Murray Shafers Hermes Trismegistos in Toronto, Werken von Hermann Berlinski in Washington, Dresden, Leipzig und München, im Leipziger Gewandhaus mit der Sinfonietta Leipzig, und zeitgenössische Kammermusikabende in der Städtischen Kunstsammlung Chemnitz und im Chemnitzer „VOXXX“.
• Als Oratoriensängerin wird Nancy von Dirigenten, Kantoren, und Veranstaltern sehr geschätzt. Ihr reichhaltiges Repertoire umfasst Werke von Bach bis Elgar und Fauré mit Dirigenten wie z.B. Hans Christoph Rademann, Oleg Caetani, Rolf Reuter, Niksa Baresa, Fabrice Bollon, Eckehard Stier, Christoph Sandmann, Dieter Gerhard Worm, Markus Huber und Georg Christoph Biller. Dank ihrer umfangreichen musikalischen Ausbildung und ihre schnellen Auffassungsgabe, ist Nancy Gibson für ihr breites Ausdrucksspektrum und ihre subtilen stimmlichen Möglichkeiten bekannt.